Elbphilharmonie bis Magdeburger Hafen

Hamburg verändert sich besonders in der HafenCity. Der Stadtteil reift, die letzten Bauflächen werden aktiviert. Neben der riesigen Fläche am Baakenhafen hat der Strandkai und das imposante Bauprojekt am Chicagokai den meisten Einfluß auf die optischen Veränderungen in der HafenCity.

Die Hochbahnstation Landungsbrücken wird bis Anfang September umfangreich saniert. Danach kann man auch barrierefrei die Züge erreichen. Dadurch ist die bekannteste Skyline Hamburgs für die Fotografie ein wenig verunstaltet. Danach muss aber alles neu fotografiert werden, weil die optischen Änderungen siginifikant sein werden. Allein schon wegen der auffälligen Aufzugsanlagen.
Das neue Löschboot der Hamburger Feuerwehr vor der Elbphilharmonie
Die Architektur der Elbphilharmonie – Mittlerweile vertraut aber immer noch sehr ungewöhnlich.

Die Fläche zwischen Am Strandkei und Strandhöft wird nun nach 11 Jahren bebaut. Dadurch verliert der Marco Polo Turm seine herausragende Rolle und die Bewohner verlieren ihren aussergewöhnlichen Blick nach Westen.
So sah es 2008 aus. Aussicht vom Kran, der den Marco Polo Turm damals baute.
2008 stand Unilever und der Marco Polo Turm noch ganz allein in der HafenCity.
Den „Platz der Deutschen Einheit“ vor der Elbphilharmonie finde ich gelungen. Die Bäume wachsen schnell und auf dem Platz finden Bühnenveranstaltungen statt. Schade finde ich immer noch, dass der Besucher nicht am Wasser zum Kaiserhöft durchgehen darf. Auf der Seite befinden sich die Versorgungszugänge für das Bauwerk, aber vielleicht kann man das auch irgendwie entkopplen.
Die Dalmannkai-Treppen profitieren enorm von den schnell gewachsenen Bäumen. Das finde ich mittlerweile sehr gelungen. Im Sommer mutet das Flair schon fast mediterran an.
Dennoch, der Grasbrookhafen ändert seine Wirkung von offen zum Hafen, zum geschlossenen Hufeisen ähnlich dem Sandtorhafen. Dadurch bildet sich aber auch wieder ein neue Wasserkante Strandkai, die sicher viele Menschen anzieht. Der Weg dahin ist aber weiter und ist nicht in einen gerade Marsch durch die HafenCity einzubauen.
Der Blick auf die Hafenanlagen ist bald passé.