Kurz erklärt
Ein normales Foto enthält so viel Informationen, wie die Kamera es
hergibt. Das sind derzeit zwischen 8 Megapixel beim Smartphone und
22 bis 36 Megapixel bei modernen Spiegelreflex Kameras. Wenn man ein
Foto stark vergrößert, erreicht man schnell die Grenze der Auflösung
und das Bild wird pixelig. Man erkennt Kästen, die die kleineste
Einheit des Bildes darstellen.
Mit der Panorama Technik kann man eine Aussicht statt mit einem Foto
mit vielen aneinander gereihten Fotos darstellen. Dadurch erzielt
man einen wesentlich höheren Informationsgehalt. Mit ca. 30 Fotos
erreicht man schon Bildgrößen von ca. 220 Megapixel, also das
10fache eines normalen Fotos. Wenn man die Brennweite verlängert,
kann man mit ca. 200 Fotos ein Riesenbild von mehreren Milliarden
Pixel erzeugen. Diese Fotos nennt man dann Gigapixel Panorama.
Die Vorteile solch großer Bilder: Trotz der episch breiten Rundsicht
sind enorm viele Details in dem Foto enthalten. Man kann sie durch
spezielle Bildbetrachter in einem Internetbrowser sichtbar machen.
Man kann in das Bild hereinzoomen und so die Einzelheiten erforschen.
Weiterhin kann man die Fotos enorm groß und detailreich drucken.
Große Gigapixel Panorama lassen sich zum Beispiel bei Fotoauflösung!
(300 dpi) auf 11 Meter Breite und 4 Meter Höhe drucken. Dabei kann
man die kleinsten Details an der Wand anschauen, wenn man direkt
davor steht.
Die Herausforderung: Um große Gigapixel Bilder zu errechnen, sind
viel Rechenkraft und ein bisschen Erfahrung von Vorteil. Um das
Großfoto zu bearbeiten, ist Geduld und gute Software die
Voraussetzung. Das Fotografieren der Einzelbilder gelingt bei großen
Fotos am besten mit einem Roboter. Er hält die Überlappung der
Bilder ein und positioniert die Ausschnitte exakt. |