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Das Wetter war, sagen wir marinegrau bis mausgrau. Daher bitte ich die Absenz von
farblicher Brillianz zu entschuldigen.

 

 

Am Freitag konnte ich mit Kapitän Alex Baum und der Bugsier 5 den "Thor" Schleppjob mitfahren.
Auf dem Weg zur Hubinsel kam uns die Celebrity Constellation entgegen. Mit 294m ist es ein großes
Kreuzfahrtschiff und kann knapp 2000 Passagiere beherbergen.
Es war einige Tage im Blohm + Voss Dock 17 und ist seit gerade wieder im Wasser.

 

Die Cap San Diego läuft mit Gästen aus

 

Die Hubinsel Thor ist nagelneu und extra aus Bremerhaven zum Hafengeburtstag gekommen.
In Ermangelung an Großseglern dieses Jahr ist sie eine der Attraktionen, technisch zumindest.

 

Wir helfen der Insel den Weg elbabwärts und dann zurück nach Hamburg
mit der Einlaufparade. Wir sind erster Mann, also vorn. Die Bugsier 21
spannt achtern an und hilft wenn nötig  beim steuern.

 

Die Schlepptrosse hängt noch hoch über uns

 

Wir spannen an. Dazu wird unser Recker direkt angeschäkelt.
Da es sich um eine etwas stabilere Ausführung handelt, ist
alles eher steif im Handling.

 

Gebannt. Der Bolzen ist fest und wird noch mit einem Splint gesichert

 

Nun noch den 500 Tonnen-Kran ablegen, dann kann es losgehen.

 

Die Insel dient dem Aufbau der Windkraftanlagen in der Deutschen Bucht.
Mit den 80m langen Stelzen kann sich die Insel auf den Meeresboden stellen
und dann mit dem Kran die Anlagen aufstellen.

 

 

Der Freitag war eher dunkelmausgrau. Aber trotzdem war die Atmosphäre wunderschön maritim.

 

Die Stettin

 

Das mit Sonnenlicht angetriebene Hochtechnologieboot PlanetSolar
ist auf der Oberseite mit photovoltaischen Solarmodulen bedeckt.
Das Schiff will die Welt mit der Sonnenkraft umrunden. Derzeit ist es mitten
in der Erprobungsphase.

 

Aus der Erprobungsphase etwas länger raus: die Cap San Diego, sie kommt von einem kurzen Törn zurück.

 

 

Es ist wirklich toll zu sehen, wie viele Menschen von der Veranstaltung auf des Wasser gezogen werden

 

 

Auf dem Anleger Neumühlen zeigen engagierte liebe Menschen Handwerke, die heute
nicht mehr oft anzutreffen sind. Schmieden

 

 

Kaffeetrinken

 

Weidenflechten

 

 

Und Aufklärung durch den Reepschläger: "Das ist keine Kordel mien Deern!"

 

 

Am Samstag dann das Schlepperballett. Marco Hiebenga von der Bugsier Reederei
ist sichtlich stolz auf die Kreismeisterschaft seines Vereins.

 

 

Auf der Bugiser 9

 

"Wasi" unser Chief auf der 5

 

 

Die Schlepperreedereien nehmen das Ballett zum Anlaß, den Tag mit Geschäftspartnern und Familienangehörigen
auf den Schleppern zu verbringen und Spaß zu haben.

 

 

 

 

Kapitän Dietrich Petersen ist Hafenlotse und choreographiert das Schlepperballett seit vielen Jahren.
So auch dieses Jahr.

 

Sybille ist unsere Bordente. Sie ist ziemlich cool aber:
sie wird seekrank.

 

 

Dietrich Petersen spricht sich mit Kapitän Horst Almer ab, der mit der Bugsier 17 am
Tanz teilnimmt.

 

Letzte Organisation von der Bugsier Leitung Marco Hiebenga und Paul Külper

 

Die Gästeschlepper legen ab auf eine kleine Hafenrundfahrt um
dann um 18 Uhr dem Ballett beizuwohnen.

 

Da Löschboot "Oberbaurat Schmidt" legt an der Schlepperbrücke an um an
der Besprechung der Kapitäne teilzunehmen.
Die Feuerwehr sorgt nachher für prachtvolle Wasserfontänen.

 

Besprechung. Die Stimmung ist locker und konzentriert.

 

Herr Lefs von der Feuerwehr ist Löschboot Koordinator.
Dietrich Petersen erklärt die Choreographie des Balletts.

 

Das Ballett ist in Phase 1 bis 9 aufgeteilt, die die Schlepper abtanzen.
Zum Schluß sollen sich zu den 5 Balletttänzern die Gästeschlepper einreihen.
Zu beachten ist in der Reihenfolge: Sicherheit, Ästhetik, Spektakel und Spaß!

 

 

Ein echter? nein waschechter HSV Fan!

 

Unser Einteiler hat heute zu kämpfen. Viele Schiffe und keine Schlepper. Na fast keine.
Die meisten tanzen statt den Ozeanriesen beim Manöver zu helfen.
Aber es ist Hafengeburtstag.

 

 

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