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Hinter der Lotsenstation liegt der Köhlfleethafen. Hier ist der Anleger für die Lotsenboote.

 

 

Blick von der Lotsenstation die Elbe hinab, vorbei am Flugzeugbau nach Blankenese und dem Kraftwerk Wedel.

 

Die Lotsenstation Seemannshöft. Über der Uhr wird der Pegelstand angezeigt.

 

 

 

Karlheinz Römer tut heute Dienst im Einsatzleitstand. Hier erfolgt die Annahme der Bestellungen,
Einteilung der Lotsen und Koordination des Transportes der Lotsen zu und von den Schiffen.

 

 

Gut gelaunt: Karlheinz Römer und Dietrich Petersen im Leitstand

 

Wir haben den ersten Job. Aufkommer MV Alana zum Bukai 1-2.

 

Das Lotsenboot 1 holt uns ab.

 

Mit einer Tour werden Lotsen zu den Schiffen gebracht, abgeholt und versetzt.

 

Los geht es elbabwärts den Schiffen entgegen.

 

Da kommt uns die Alana mit langsamer Fahrt entgegen.

 

Wir boarden das Schiff auf der Steuerbordseite. Das Lotsenboot fährt also einmal um das Heck

 

um dann kontrolliert an die Bordwand heranzufahren.

 

Wir tauschen mit dem Elblotsen der seit Brunsbüttel das Schiff begleitet hat.
Die Leiter nennt sich Jakobsleiter. Die langen Sprossen dienen nicht zum Verschnaufen sondern verhindern, dass sich die Leiter 
durch Schwingen verdrehen kann.

 

So, wir sind an Bord. Der Lotse geht rasch hoch auf die Brücke.

 

Der Elblotse geht von Bord um entweder zur Station zu fahren oder mit dem nächsten Abgänger
wieder Richtung Nordsee zu fahren.

 

Treppensteigen gehört zu einer der Hauptaufgaben eines Lotsen ....

 

Kurze, herzliche Begrüßung auf der Brücke und sofort volle Konzentration. Der Lotse muss sich innerhalb kürzester Zeit
über die Lage an Bord, Besonderheiten des Schiffes, Verkehrssituation im Klaren werden.

 

Es wird am Containerterminal Burchardkai (Bukai) Platz 1-2 mit Backbordseite angelegt. Also gerade rein. Ohne Drehen.

 

Voraus am Athabaskakai liegen die Schlepper "Peter" und meine Freunde auf der "Bugsier 5" bereit um die E.R. Wilhelmshaven zum Ablegen
von der Kaimauer zu ziehen. Das Schiff ist 212m lang und leer.

 

Die Alana biegt in den Parkhafen ab. Dort ist auch ein Wendekreis für große Schiffe. Wir fahren weiter geradeaus
in das Hafenbecken. Die rechte Reihe Containerbrücken gehören zu Eurogate. Voraus das Containerterminal der HHLA.

 

Dietrich Petersen steuert das Schiff über den Stick. Mit dem Hebel in der Mitte wird die Steigung des Verstellpropellers, somit der Schub eingestellt.

 

An der Brückennock sind die Schiffsausmaße nach vorn und achtern angebracht. So kann das Schiff
nach der Anforderung des Terminalbetreibers an der Mauer genau positioniert werden. 

 

Die Alana ist 2004 gebaut und von 134m auf 152m verlängert worden.

Zum Anlegen werden keine Schlepper benötigt.

 

Dietrich Petersen bespricht nun mit den Schiffsbefestigern an Land die Anlegeprozedur. Also welche Leinen zuerst fest gemacht werden sollen.

 

Ganz hinten links ist unser Liegeplatz. Ein fast leeres Hafenbecken. Leider keine Seltenheit in diesen Zeiten.

 

 

Das Containerterminal Burchardkai

 

Sonntags in Hamburg

 

 

 

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