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Wir sind gedreht. Nun schiebt die Flut, zieht der
Schlepper Michel und die Hauptmaschine sanft das Schiff zur Kaianlage.

Kapitän Schmidt aktiviert die Steuerung auf der Nock.
Hier wird die Maschine, Ruder, Bug- und Heckstrahlruder bedient.

Der Michel taut nach Steuerbord gen Pier

Ganz wichtig ist jetzt, dass das Schiff parallel zur
Kaimauer bleibt. Würde der Bug nach links schwenken, würde die Strömung
den schrägliegenden Schiffskörper erfassen und stark, zu stark an die Mauer
drücken. Das ist nicht gewollt.

Die NYK Artemis passiert Richtung Nordsee. Mit lautem
Typhon Getute wird der Lotse Römer gegrüßt.
Eigentlich hat jedes Schiff getutet was vorbei kam.


Gleich sind wir an der Mauer. Die ersten Leinen gehen an
Land, wo die Bootsleute oder "Fastmoker" die Leinen über die Poller bringen.

Noch wenige Meter. Alles muss mit Gefühl gehen, sonst gibt
es Beulen.

Lotse und Kaptän manövrieren nun das Schiff auf den Meter
genau an die vorgesehene Position. Ein paar Meter daneben geht nicht.

Die Rio de Janerio ist fest, die Flutlichter gehen an und
ich kann wieder blitzen.
Die beiden Lotsen und der Kapitän.

Familie Römer

Abschied

Ich darf noch rasch runter in die Maschine.
Der Chief Engineer Herr König und die Seelen der Maschine

Ein 8 Zylinder Antrieb mit 62.500 PS.

Die beiden Auxiliaries die das Schiff und auch die
Kühlcontainer mit Strom versorgen.

Die Ersatzlaufbuchse

und natürlich der Ersatzkolben.


So, fertig.

Der Lotse geht von Bord. Das letzte Mal.

Das Lotsenboot wartet schon auf uns

Es geht zurück zur Station...

zu einem kleinen Umtrunk mit exzellenten Schnittchen!!

Ja, alles Gute Herr Römer. Und danke für's Mitnehmen.