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Am Montag Abend habe ich mich mit Jörg Weiland für die Besichtigung verabredet. Das Boot
liegt in Harburg hier am Dampfschiffsweg.

 

Ich reise mit meinem Bötchen Hamburg Explorer II an. Das Wetter ist ein Traum. Jörg Weiland wartet schon.
 

 

Das Löschboot ist 24m lang, 5,80m breit und hat 2m Tiefgang.
Verdrängung: 85 Tonnen

 

 

Jörg Weiland

 

Gut angelandet geht es dann zur Besichtigung ...

 

aller Einrichtungen unter Deck. Hier die Pumpe, die direkt an die Maschine gekuppelt wird
und so die Spritze und die vielen Auslässe an Deck mit Wasser oder Schaum versorgt.

 

 

850 PS leistet die Hauptmaschine von MTU und lässt das Boot ca. 12 Knoten laufen (22 km/h)

 

Noch ist es lauwarm im Maschinenraum. Bei Betrieb wird es hier mehr als sommerlich.

 

 

Die Diesel Anlage

 

 

 

Achtern lagern die Geräte für den Einsatz. Nun bin ich kein Feuerwehr-Fachmann aber
so manche Dinge kennt man auch vom Feuerwehrauto...

 

 

Hier lagern Schläuche und die Atemluftflaschen.
Danke für die Ergänzung von Marc:
"die Flaschen auf der 1. Seite sind keine Sauerstoffflaschen. Reiner Sauerstoff würde den Feuerwehrmann umbringen.
Bei den Flaschen handelt es sich politisch korrekt um "Atemluft". Dies erkennt man auch an der weiß-schwarzen Flaschenmarkierung und dem BLAUEN "N" auf dem Hals.
Atemluft ist Umgebungsluft. Beim Befüllen der Flasche wird diese vom Kompressor angesaugt und in die Flasche gepresst.
Der Enddruck beträgt dann 300 Bar. Bei 6 L Volumen beinhaltet die Flasche also 1800 L Atemluft.
Wenn Sie jetzt noch Ihr Lungenvolumen und Ihre Atemfrequenz kennen, dann wissen Sie, wie lange der Inhalt für sie reicht :-)
Kleiner Tip: Einem Feuerwehrmann reicht Sie - je nach Anstrengung - für ca. 20-30 Minuten. Manchmal aber auch nur 15"

 

 

 

Diese Rucksäcke enthalten alles für die erste Hilfe bei Personenschäden.

 

 

Die Messe vorn im Bug. Die Besatzung hält sich nicht 24 Stunden an Bord auf sondern ist für die Zeit
ohne Einsatz oder Arbeit an Bord in der Station hinter der Flutwand untergebracht. Da ist es auch sehr gemütlich.

 

 

Los geht's. Zwar kein Einsatz, aber fast.
Die Maschine läuft, Jörg Abels macht achtern los... 

 

 

Die Sonne geht langsam unter und es geht ein Stück raus auf den Köhlbrand 

 

 

 

Abgelegt. Nun Wende über backbord, ohne den Segler zu behindern

 

 

 

Das Schiff hat eine Schraube.

 

Im Hintergrund die wunderschöne alte Harburger Elbbrücke, die eine Besichtigung wert ist.

 

 

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